Schone Deine Umwelt! Was Sie schon immer über biologisch abbaubare Verpackungen wissen wollten! Hier finden Sie Antworten auf ihre Fragen!

1. Was sind kompostierbare Verpackungen?
Kompostierbare Verpackungen sind biologisch vollständig abbaubare Kunststoffe gemäß DIN EN 13432. Diese bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen wie z.B die Stärke aus Kartoffeln oder aus fossilen Rohstoffen (petrochemische Basis). In der Regel ist es jedoch eine Mischung aus beidem.

2. Was sind nachwachsende Rohstoffe?
Das sind organische Rohstoffe wie z.B. Holz, Naturfasern, Pflanzenöle oder Kartoffeln, die aus land- und forstwirtschaftlicher Produktion stammen und die sich jährlich oder in kurzen, regelmäßigen Abständen erneuern.

3. Wie lange dauert es, bis kompostierbare Verpackungen komplett abgebaut sind?
Zertifizierte Verpackungen sind in einer Kompostierungsanlage nach ca. 6 – 12 Wochen rückstandsfrei abgebaut. Zum Vergleich: „normales“ Plastik wie z.B. das bekannte PE benötigt mindestens 50 Jahre.

4. Woran erkenne ich eine kompostierbare Verpackung?
Kompostierbare Verpackungen tragen das Kompostierbarkeitslogo, den sogenannten „Keimling“. Dieses Logo definiert klar, dass die entsprechende Verpackung vollständig biologisch abbaubar ist.

5. Wie wird gewährleistet, dass das Kompostierbarkeitslogo nicht missbraucht wird?
Dieses Zeichen („Keimling“) wird ausschließlich von DIN CERTCO, der Zertifizierungsgesellschaft der DIN Deutsches Institut für Normung e.V. vergeben und in Verbindung mit einer Nummer geführt. Jeder Hersteller hat dabei seine eigene Nummer. DIN CERTCO ist ein unabhängiges Unternehmen und kontrolliert die Verpackungen in unabhängigen Laboren.

6. Nach welchen Richtlinien erfolgt die Zertifizierung?
Die Prüfung auf vollständige Kompostierbarkeit (Zertifizierung) erfolgt nach der deutschen DIN 54 900. Diese entspricht der europäischen Norm DIN EN 13432 und gilt für ganz Europa.

7. Wann beginnt der Kompostierungsprozess von Biofolien?
Die Kompostierung beginnt, wenn drei Komponenten gleichzeitig auf die Verpackung einwirken: Feuchtigkeit, Wärme und Bakterien. Die Qualität der Bio-Verpackungen bleibt also in der Tiefkühltruhe und bei Zimmertemperatur uneingeschränkt erhalten.

8. Was passiert beim Kompostierungsprozess von Biofolien?
Das Material zerfällt wieder in natürlich vorkommende, ungiftige Ausgangsprodukte. Mikroorganismen wie Enzyme und Bakterien sorgen dafür, dass nur noch Wasser, Kohlenstoffdioxid und Biomasse (Kompost) übrig bleiben, die von der Natur weiterverwertet werden.

9. Wie sieht die Entsorgung von Bio-Müll aus?
Deutschland hat ein flächendeckendes Sammelsystem für organische Abfälle. Rund 70% der Haushalte sind an dieses System angeschlossen (Biotonne). Die restlichen 30% betreiben entweder Eigenkompostierung oder nutzen andere Entsorgungswege. Die McCain Bio-Verpackung kann bedenkenlos über die Bio-Tonne oder den privaten Hauskompost entsorgt werden.

10. Was sagen die Verbraucher zu Bio-Verpackungen?
Nahezu 90% finden die Idee, herkömmliche Kunststoffverpackungen durch kompostierbare zu ersetzen, "gut" oder sogar „sehr gut". Auch die Qualität der Verpackungen wird von der Mehrheit der Käufer (80%) als „gut“ oder sogar „sehr gut“ eingestuft.

Mehr Informationen zu Bio-Verpackungen gibt es hier:
http://www.european-bioplastics.org/index.php?id=2